Für Lehrer und Lehrerinnen: "Klimagerechtigkeit. Bildung für den Erhalt der Lebensgrundlagen"

Das am besten gehütete Geheimnis der Kirche gelüftet!

Die Katholische Kirche hüte ein Geheimnis, behauptet ein Insider. Werde dieses machtvolle Geheimnis gelüftet, so würde es Gesellschaften und die Welt, wie wir sie kennen, verändern. So beschreibt der Kolumnist Tony Magliano das Ergebnis seiner Recherchen zur Katholischen Soziallehre.

Nächste Veranstaltung 2020:

„Warum sich die Kirche in gesellschaftliche Belange einmischt... Ein Grundkurs in Katholischer Soziallehre für Lehrerinnen und Lehrer“

Schwerpunkt: Klimagerechtigkeit. Bildung für den Erhalt der Lebensgrundlagen

Zeit: Do, 9:15 Uhr,  bis Fr, 13 Uhr, 19. bis 20. März 2020 in der Kath. Akademie Schwerte
Referenten: Stefan Rostock, Christoph Bals, Germanwatch e.V., Bonn

Erneute Durchführung: 8. - 9. Oktober 2020

Einladungsflyer zum Download (fertig)

Direkt zur Anmeldung:

Anmeldungen bitte an: kister@kommende-dortmund.de

Der globale Temperaturanstieg wird in vielen Regionen der Welt bereits jetzt als Klimakrise wahrgenommen. Eine weitere Zunahme an Häufigkeit und Heftigkeit der Auswirkungen ist sogar bei deutlich verstärktem Klimaschutz absehbar. Zugleich wollen 120 Länder bis spätestens 2050 treibhausgasneutral sein. Technische Lösungen und sogar der Finanzmarkt unterstützen immer stärker diese Transformation.

Sozialethisch wirft der Klimawandel Fragen der Verantwortung auf - sowohl hinsichtlich der Verursachung und Wiedergutmachung als auch der jeweils vorhandenen Handlungsmöglichkeiten, lebenswerte Verhältnisse zu erhalten.

Welche Rolle kann Schule übernehmen als Ort vorgelebter Nachhaltigkeit oder als Ort gelebter Solidarität untereinander und mit den Hauptbetroffenen der Klimakrise in den Ländern des Südens? Wie können in den Aktionsräumen der Schülerschaft und für ihre beruflichen Weichenstellungen Optionen für Engagement und Solidarität gemeinsam geschaffen werden? Was heißt zukunftsfähiges Handeln im Unterricht, in der Schule und ihrem Umfeld und in den Lebensräumen der Schülerinnen und Schüler, so dass nachhaltiges Verhalten zum Standard für alle wird?

 

Referenten

Christoph Bals

Christoph Bals ist Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, Kuratoriumsvorsitzender der „Stiftung Zukunftsfähigkeit“ und stellvertretender Vorsitzender der Munich Climate Insurance Initiative (MCII). Er ist auch Gründungsmitglied der Renewables Grid Initiative und war dort bis 2018 im Vorstand.

Er ist seit Juni 2019 Mitglied des Sustainable Finance-Beirats der Bundesregierung und arbeitet in der politischen Koordinationsgruppe von CAN international sowie im Sprecher*innenrat der Klima-Allianz Deutschland. Christoph Bals hat zahlreiche Initiativen im Bereich Klima und Entwicklung sowie Klima und Wirtschaft – wie e5, e-mission 55 und atmosfair – mit angestoßen.

 

Stefan Rostock

Stefan Rostock ist Teamleiter Bildung für Nachhaltige Entwicklung bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch e.V. in Bonn und NRW-Fachpromotor für Klima und Entwicklung. Er sitzt im Team NRW, einem Begleitgremium der NRW Nachhaltigkeitsstrategie, in der internationalen Hand Print Steuerungsgruppe und unterstützt die agl e.V. als Bundeskoordinator Klima, Umwelt und Entwicklung. Herr Rostock hat katholische Theologie und Geographie in Freiburg/Brsg. studiert.

Frühere Tätigkeiten waren Referent Internationaler Umweltschutz beim BUND / Friends of the Earth Germany, Mitarbeit bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington und bei ADEID in Kamerun. Die Germanwatch Bildungsarbeit zielt darauf ab den persönlichen ökologischen und sozialen Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig den Handabdruck des politischen, strukturverändernden Engagements zu steigern.

 

Zur Reihe

In den Fortbildungen gilt es, reflektiert und im Gespräch mit der kirchlichen Lehre eigene Überzeugungen herauszubilden und das Handwerkszeug zu beherrschen, eigene Analysen vornehmen und auf der Grundlage des Evangeliums bewerten zu können. Denn die Päpste haben meistens die Weisheit besessen, nur allgemeinere Orientierungen aufzustellen, denn die konkrete Umsetzung setzt die genaue Kenntnis der Lage vor Ort voraussetzt, die vor allem die Laien in ihrem eigenen Umfeld besitzen. Daher ist es eine genuine Berufung, die Katholische Soziallehre im eigenen Verantwortungsbereich fruchtbar zu machen.

Manche Schätze verderben, wenn ein Geheimnis aus ihnen gemacht wird. Die Katholische Soziallehre entfaltet ihre Wirkung erst, wenn sie als Schatz gehoben, (mit)geteilt und in die Tat umgesetzt wird. In jeder Fortbildung werden jedenfalls exemplarisch politische Projekte von kirchlichen Gruppen in ihrem Entstehen und ihrer Wirkung auf Politik und Gesellschaft vorgestellt und analysiert. Die Zukunft wird zeigen, welche gesellschaftsverändernde Dynamik über diese Beispiele hinaus noch in der Katholischen Soziallehre steckt.

Schwerpunkt 2020: Klimagerechtigkeit. Bildung für den Erhalt der Lebensgrundlagen

Schwerpunkt 2019: Populistischen Parolen entgegentreten, schulische Vielfalt gestalten

Schwerpunkt 2018: Rechtsextremismus - Rechtspopulismus

Schwerpunkt 2017: (Un-)Gerechtigkeit in der Steuerpolitik?

Schwerpunkt 2016 : Die Katholische Soziallehre aus historischer Perspektive

Schwerpunkt 2015: Illegale Zuwanderung. Als Kinder nicht zur Schule gehen durften… (aus aktuellem Anlass ergänzt um: Flucht  und Asyl)

Schwerpunkt 2014: Die wachsende Spaltung in Arm & Reich, Bildung & Chancengerechtigkeit

Schwerpunkt 2013: Kirche und Politik

 

Kontakt bitte über die Kommende Dortmund:

Dr. theol. Andreas Fisch
Referent für Wirtschaftsethik

Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn
Brackeler Hellweg 144
D - 44309 Dortmund

Fon. +49 (0) 231 20605-0 (Durchwahl -37)
Fax. +49 (0) 231 20605-80
Email: fisch@kommende-dortmund.de