Internationale Jugendarbeit im Digitalen Raum

Sozialetische Praxisprojekte verbinden lokale und digitale Ansätze

Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen vier Tagen junge Menschen und Ehrenamtliche aus dem internationalen Netzwerk socioMovens. Giving Europe a Soul im Rahmen der Initiative ‚Digital Connection and Action‘ (DigiConAct) beschäftigt. Das Fachkräfteseminar des Sozialinstituts Kommende Dortmund mit dem Netzwerk wurde im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert. Tagungsort für den 16. – 19. Oktober war die Katholische Akademie Schwerte.

„Youth (Work) Inspired Across Borders“ ist der Arbeitstitel eines internationalen Projekts, das darauf abzielt, junge Ehemalige der socioMovens-Projektarbeit wieder zu aktivieren und gemeinsam mit ihnen sowie für sie digitale und hybride Bildungs- und Beteiligungsangebote zu sozialetisch relevanten Themen zu entwickeln. In einer ersten Phase wurden Kontakte recherchiert und wiederbelebt; lokale Gemeinschaften organisierten „Needs Meet Ups“, um die lokalen Lebensrealitäten junger Menschen zu beleuchten. In der zweiten Phase ging es nun konkreter um die sieben digitalen und hybriden Mini-Grant-Initiativen – konzipiert und umgesetzt von den Nachwuchskräften der Jugendarbeit selbst. Zwischen Podcasts, Social-Media-Kampagnen und Flashmobs wurden unterschiedliche Perspektiven zum Leben erweckt und mit großer Begeisterung in Schwerte präsentiert.

„Das beste Equipment ist nichts ohne die Menschen, die es bedienen können. Dafür braucht es keine perfekten Skills, sondern die Motivation sich einzuarbeiten und Leidenschaft zu entwickeln.“ (Oliver aus der Slowakei, Initiator Podcast ‚between us‘)

Neben dem offiziellen Programm sorgte der Besuch der Ausstellung ‚Phoenix des Lumieres‘ in Dortmund-Hörde für Teambuilding und neue Inspiration, wie Menschen mit digitalen Mitteln zusammengebracht werden. Die Teilnehmenden waren dabei auch eingeladen, über Hürden und Misserfolge ihrer Jugendarbeitsprojekte zu sprechen, um mögliche „Learnings“ an neue Initiativen weiterzugeben, denn in der nächsten Phase geht es um den Ausblick, wie es weitergehen kann. Es soll u.a. eine Social Media-Kampagne sowie eine ‚Best-Practice‘-Sammlung geben, die auf der Internetseite von socioMovens veröffentlicht wird.