Für Lehrer(innen): Grundkurs in Katholischer Soziallehre "Rechtsextremismus - Rechtspopulismus"

Das am besten gehütete Geheimnis der Katholischen Kirche - für Lehrer(innen) gelüftet

Die Katholische Kirche hüte ein Geheimnis, behauptet ein Insider. Werde dieses machtvolle Geheimnis gelüftet, so würde es Gesellschaften und die Welt, wie wir sie kennen, verändern. So beschreibt der Kolumnist Tony Magliano das Ergebnis seiner Recherchen zur Katholischen Soziallehre.

Nächste Veranstaltung 2018:

„Warum sich die Kirche in gesellschaftliche Belange einmischt... Ein Grundkurs in Katholischer Soziallehre für Lehrer(innen)“

Schwerpunkt: Rechtsextremismus - Rechtspopulismus

Zeit: Do, 10:00 Uhr,  bis Fr, 13 Uhr, 11. bis 12. Oktober 2018 (Do/Fr vor den NRW-Herbstferien) in der Kath. Akademie Schwerte
Referenten: PD Dr. Sonja Angelika Strube, Osnabrück; Dr. Andreas Fisch, Kommende Dortmund

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Ist Widerstand gegen Rechtsextremismus eine Christenpflicht? Was ist mit dem Rechtspopulismus? Um die Prägung Katholischer Schulen greifbar zu machen, wird anhand des Themas „Rechtsextremismus – Rechtspopulismus“ in die Katholische Soziallehre eingeführt.

Das Seminar bietet einen Überblick über extrem rechte Gruppen, Initiativen und Aktivitäten, die aktuell mehr denn je in einer bürgerlichen oder "hippen", oft sogar intellektuellen Gewandung daher kommen. Ihre menschenfeindliche Gesinnung ist immer schwerer zu erkennen. Mit der derzeit zu beobachtenden Modernisierung der extremen Rechten verschieben sich auch Ansprechbarkeit und Anfälligkeit unter Jugendlichen wie unter Erwachsenen, also auch unter Schüler(innen) und Lehrer(innen).

Das Seminar schärft den Blick für Strategien der Neuen Rechten und zeigt deren Andockmanöver in bürgerliche und sogar christliche Milieus auf. Die Referentin stellt einige Ursachenanalysen vor und zieht aus ihnen Konsequenzen für die kirchliche und schulische Arbeit ebenso wie für den Religionsunterricht.

PD Dr. Sonja Angelika Strube, Osnabrück, ist promovierte und habilitierte katholische Theologin, Mitarbeiterin am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück und derzeit TEA-Gastprofessorin zum Themengebiet "Neurechtes Christentum" an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Seit 2011 forscht und veröffentlicht sie zu Vernetzungsstrategien der Neuen Rechten und zu recht(sextrem)en Tendenzen in christlichen Milieus.

In den Fortbildungen gilt es, reflektiert und im Gespräch mit der kirchlichen Lehre eigene Überzeugungen herauszubilden und das Handwerkszeug zu beherrschen, eigene Analysen vornehmen und auf der Grundlage des Evangeliums bewerten zu können. Denn die Päpste haben meistens die Weisheit besessen, nur allgemeinere Orientierungen aufzustellen, denn die konkrete Umsetzung setzt die genaue Kenntnis der Lage vor Ort voraussetzt, die vor allem die Laien in ihrem eigenen Umfeld besitzen. Daher ist es eine genuine Berufung, die Katholische Soziallehre im eigenen Verantwortungsbereich fruchtbar zu machen.

Manche Schätze verderben, wenn ein Geheimnis aus ihnen gemacht wird. Die Katholische Soziallehre entfaltet ihre Wirkung erst, wenn sie als Schatz gehoben, (mit)geteilt und in die Tat umgesetzt wird. In jeder Fortbildung werden jedenfalls exemplarisch politische Projekte von kirchlichen Gruppen in ihrem Entstehen und ihrer Wirkung auf Politik und Gesellschaft vorgestellt und analysiert. Die Zukunft wird zeigen, welche gesellschaftsverändernde Dynamik über diese Beispiele hinaus noch in der Katholischen Soziallehre steckt.

Schwerpunkt 2018: Rechtsextremismus - Rechtspopulismus

Schwerpunkt 2017: (Un-)Gerechtigkeit in der Steuerpolitik?

Schwerpunkt 2016 : Die Katholische Soziallehre aus historischer Perspektive

Schwerpunkt 2015: Illegale Zuwanderung. Als Kinder nicht zur Schule gehen durften… (aus aktuellem Anlass ergänzt um: Flucht  und Asyl)

Schwerpunkt 2014: Die wachsende Spaltung in Arm & Reich, Bildung & Chancengerechtigkeit

Schwerpunkt 2013: Kirche und Politik

 

Kontakt bitte über die Kommende Dortmund:

Dr. theol. Andreas Fisch
Referent für Wirtschaftsethik

Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn
Brackeler Hellweg 144
D - 44309 Dortmund

Fon. +49 (0) 231 20605-0 (Durchwahl -37)
Fax. +49 (0) 231 20605-80
Email: fisch@kommende-dortmund.de