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The Conference House
Dortmund. Das Sozialinstitut Kommende Dortmund richtet gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern die neue Ausgabe eines Jugendaustauschprogrammes aus. In dieser Woche ist eine Delegation aus der polnischen Partnerschule, dem II Liceum aus Radomsko in Dortmund zu Gast. Direkt zu Beginn wurde die Austauschgruppe im Ratssaal der Stadt Dortmund vom Ersten Bürgermeister der Stadt Dortmund, Norbert Schilff, herzlich empfangen, der mit der Gruppe auch Eindrücke zur polnischen Einwanderungsgeschichte der Stadt teilte.
Im weiteren Programmverlauf setzt sich die Gruppe in Workshops und Exkursionen mit dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Auf dem Programm stehen u.a. eine Exkursion nach Paderborn und zur Gedenkstätte Wewelsburg aber auch die Erkundung von Stolpersteinen in der Nachbarschaft der Jugendlichen aus Dortmund. "Internationaler Austausch muss gerade in diesen Tagen, in denen wir die Zerbrechlichkeit der Demorkatie erleben, mehr gefördert werden. Durch das gemeinsame Erinnern und Diskutieren werden die Jugendlichen in ihren gesellschaftlichen Mitwirkungsmöglichkeiten gestärkt.", so kommentiert Angelina Elischberger, die das Seminar im Auftrag der Kommende Dortmund als Bildungsreferentin begleitet.
Eingebettet ist der Austausch in das Soziale Seminar an der Gesamtschule Scharnhorst, das die jungen Menschen über ein gesamtes Schuljahr mit Angeboten der politischen Bildung begleitet und stärkt. Im April wird die Gruppe dann zum Gegenaustausch nach Polen reisen: Geplant sind ein Aufenthalt in Krakau mit Einblicken in das jüdische Leben in Geschichte und Gegenwart, ein Besuch im Konzentrations- und Vernichtungslagerkomplex Auschwitz sowie ein Besuch der polnischen Partner in ihrem Heimatort in Radomsko. Die Partnerschaft wird vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk im Rahmen des Förderprogramms "Wege zur Erinnerung" sowie von der Landesregierung im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans NRW unterstützt.