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The Conference House
Am Mittwoch, den 2. September 2026 fand die diesjährige Referent:innen-Fortbildung der Kommende Dortmund und der Kommende-Stiftung beneVolens zum Thema "Meine Rolle als politische:r Bildner:in" statt. Den neuen Referent:innen wurde hierbei insbesondere die Zielgruppe der Kommende Dortmund und ihrer Stiftung beneVolens anhand der SINUS-Milieu-Studie näher vorgestellt.
Im Zuge der Fortbildung tauschten sich die Referent:innen über ihre Rolle als politische Bildner:innen aus und erfuhren, dass der Beutelsbacher Konsens kein Neutralitätsgebot kennt. Es handelt sich dabei vielmehr um einen demokratiefeindlichen Mythos, der von rechtspopulistischen Parteien gern genutzt wird, um politische Bildner:innen zu verunsichern. Das parteipolitische Neutralitätsgebot ist wiederum nur für staatliche und nicht für zivilgesellschaftliche Akteure der politische Bildung bindend. Robert Kläsener erläuterte, dass die politische Bildung der Kommende Dortmund und ihrer Stiftung beneVolens nicht wertneutral sei, sondern sich für die Menschenwürde auf Basis des christlichen Menschenbildes einsetze. Auf diese Weise möchten die Angebote bildungsbenachteiligte Jugendliche zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen und empoweren, indem sie eine Relevanz für ihre individuelle Entwicklung, eine gelingende gesellschaftliche Integration und die selbstverantwortliche Lebensgestaltung besitzen. Dafür müssen politische Bildner:innen authentisch in ihrem Verhalten und sensibel für die Lebenswelt der Jugendlichen agieren.
Die Referent:innen-Fortbildung bot insbesondere den neuen Referent:innen die Chance die Arbeitsweise der Kommende Dortmund und ihrer Stiftung beneVolens näher kennenzulernen, indem gemeinsam Methoden erprobt und reflektiert wurden. Hierbei befassten sich die Referent:innen mit der erlebnispädagogischen Übung "Flottes Rohr" und überlegten, an welchen Stellen sie im Seminareinsatz sinnvoll sei.
Die Finanzierung der Fortbildung wäre ohne die Förderung des BMBFSFJ im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Referent:innen bei der Erprobung einer erlebnispädagogischen Übung