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The Conference House
Ein Jahr nach seiner Wahl prägt Papst Leo XIV. die katholische Kirche mit einer Sprache der Versöhnung und einem klaren Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Konflikte der Gegenwart. Er wirbt für eine Kirche, die zuhört, vermittelt und sich an die Seite der Menschen stellt, deren Stimmen oft überhört werden. Dabei benennt Leo XIV. Unrecht klar und weist Versuche zurück, christliche Traditionen wie die Lehre vom „gerechten Krieg“ politisch zu instrumentalisieren.
Zugleich verbindet sein Pontifikat Kontinuität in der Sache mit einer neuen Nüchternheit im Stil. Die Weltsynode führt Leo XIV. umsichtig, aber entschlossen weiter. Zwischen Reform und institutioneller Stabilisierung stellen sich dabei jedoch grundlegende Fragen: Wie gelingt der Spagat zwischen Reformanliegen und innerkirchlichem Zusammenhalt? Wie buchstabiert Leo XIV. Synodalität aus? Welche theologischen Akzente setzt Leo XIV.? Und was steht in seiner neuen Enzyklika?
Beim Kommende-Forum am 17. Juni 2026 um 19:00 Uhr diskutieren wir diese Fragen mit den beiden Experten Prof. Dr. Matthias Kopp und Prof. Dr. Thomas Söding, die aus erster Hand von ihren Eindrücken aus Rom berichten und die theologischen sowie kirchenpolitischen Linien des ersten Jahres dieses Pontifikats beleuchten. Wir laden Sie zusammen mit der Komturei St. Meinolphus Dortmund des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem herzlich ein!
Um 18:00 Uhr sind Sie außerdem herzlich zur Heiligen Messe in die Kapelle eingeladen.
Hier geht es zum ausführlichen Programm und hier zur Anmeldung.