Erlebnispädagogische Übung zur Koordination und Kommunikation
Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im vergangenen Jahr führt beneVolens seit September 2011 auch in diesem Jahr wieder das Projekt "Ausbildungspatenschaften" in Kooperation mit der Katholischen Hauptschule Dortmund-Husen und den Ausbildungspaten durch. Die Aufgabe der Stiftung obliegt hierbei die Schüler zum einen methodisch auf den Arbeitsmarkt und das Langzeitpraktikum vorzubereiten und zum anderen die Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern und den Ausbildungspaten herzustellen. Die Bilanz des ersten Jahres kann sich sehen lassen: Acht Schülerinnen und Schüler fanden mithilfe des Projekts "Ausbildungspatenschaften" eine Ausbildung.
Ziel des bis Juli 2012 laufenden Projekts ist der Einstieg für sozial benachteiligte Jugendliche in den Arbeitsmarkt mit Hilfe eines Langzeitpraktikums, das im Idealfall in eine Ausbildung im selben Betrieb mündet. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler jedoch auch Anerkennung und Wertschätzung erfahren, die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln und praktische Berufserfahrung sammeln. Um dies zu gewährleisten arbeitet beneVolens neben den Schülern auch mit Ausbildungspaten, Betrieben und der Katholischen Hauptschule Dortmund-Husen zusammen. Dabei übernimmt jeder der Beteiligten eine wichtige Rolle.
Ausbildungspaten
Während des Langzeitpraktikums werden die Schüler/innen von Ausbildungspaten begleitet. Diese Paten stehen den Schülern/innen zu ihren Erfahrungen und der Ausbildungssuche beratend zur Seite. Die Ausbildungspaten übernehmen also die Rolle des Tutors für die einzelnen Schüler/Schülerinnen. In einem ersten Schritt sollen sie unentschlossenen Schülern beratend zur Seite stehen und ihnen bei der Suche nach einem Langzeitpraktikumsplatz und einer anschließenden Ausbildungsstelle helfen. Während des Langzeitpraktikums stehen sie im Kontakt zu den ihnen zugeteilten Schülern und helfen ihnen beim Zeitmanagement, Bewerbungen, Beantworten von Fragen, die sich den Schülern im Arbeitsalltag stellen o.ä., sie stehen den Schülern aber auch zu Gesprächen über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt zur Verfügung.
Betriebe
Neben den Ausbildungspaten bilden auch die Betriebe eine wichtige und wesentliche Rolle innerhalb des Projekts "Berufliche Integration von Hauptschülern". Im Projekt sollen möglichst Betriebe für das Betriebspraktikum (Blockpraktikum) als auch für das Langzeitpraktikum gefunden werden, die auch gleichzeitig ausbildende Betriebe sind. Durch die Langzeitpraktika sollen die Schüler/innen die Möglichkeit erhalten ihre Persönlichkeit zu stärken und mittels ihrer Schlüsselqualifikationen (Zuverlässigkeit, Motivation, Teamfähigkeit, etc.) im persönlichen Kontakt mit den betrieblichen Vorgesetzten sich für eine Übernahme zur Ausbildung empfehlen. Da der persönliche Kontakt zum Arbeitgeber bei den Hauptschülern besonders wichtig ist, empfiehlt sich, verstärkt in Mittel- und Kleinunternehmen nach Praktikumsplätzen zu suchen, da der Konkurrenzdruck in Großunternehmen häufig für die Hauptschüler zu groß ist. Für die beteiligten Betriebe soll das Angebot eines Erfahrungsaustausches durch die Stiftung beneVolens gemacht werden. Die Betriebe sollen so über die Bereitstellung eines Praktikumsplatzes die Möglichkeit der Beteiligung am Projekt erhalten.
Schule
Die Organisation der Langzeitpraktika wird über die Katholische Hauptschule Dortmund-Husen organisiert. Die Klassenlehrer bzw. Beratungslehrer begleiten die Schüler/Schülerinnen während des Langzeitpraktikums und besuchen die Schüler/Schülerinnen im Betrieb.
Schüler
Die Eigeninitiative der Schüler/innen bei der Suche nach einem Betrieb- und anschließendem Langzeitpraktikumsplatz wird auch weiterhin begrüßt. Für Schüler, die keinen Langzeitpraktikumsplatz erhalten, soll Praktika vermittelt werden. Die Schüler werden während des Projektes durchgehend begleitet, hierbei soll jedoch darauf geachtet werden, dass ihnen die Verantwortung nicht abgenommen wird, sondern sie lernen, in Eigenverantwortung sich selbst für ihre Berufswahl und ihre Lebensentscheidungen in die Pflicht nehmen.
Stiftung beneVolens
Zusätzlich nehmen die Schüler/innen an vier Projekttagen teil, bei denen ihre Schlüsselqualifikationen verbessert, ihre Persönlichkeit gestärkt, Hilfen zum Übergang in den Beruf angeboten und Ihnen Raum zur Reflexion ihrer Erfahrungen geschaffen werden. Die Projekttage werden von erfahrenen Referenten/Referentinnen unter Leitung der Stiftung beneVolens durchgeführt.





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