Sozialinstitut
Kommende Dortmund
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D-44309 Dortmund
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Christliche Leitvorstellungen zu sozialen Fragen

Die GSA hat ihre historischen Wurzeln in dem großen gesellschaftlichen Neuordnungsdialog aller gesellschaftlichen Kräfte nach dem 2. Weltkrieg. Zur Debatte standen Themen von grundlegender Bedeutung für einen demokratischen Neubeginn, wie beispielsweise die soziale Neuordnung der Betriebe, die Fragen nach Mitbestimmung und Sozialisierung der Grundstoffindustrie, die Sicherung der Grund- und Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit, persönliche Verantwortung und Verantwortungsfähigkeit. Der Dialog aller betroffenen gesellschaftlichen Kräfte und ihre Fähigkeit zum Interessenausgleich und zum Aushandeln tragfähiger Kompromisse waren damals ebenso unverzichtbar für die Entwicklung einer gesellschaftlichen Balance, für die Sicherung von Stabilität im Wiederaufbau, wie sie es heute noch sind. Ein wichtiges Anliegen war die Suche nach einer allgemein verbindlichen Basis und nach Werten für Leben und Arbeit, für den Umgang miteinander. Die christliche Leitvorstellung von der unantastbaren Würde der Person und von sozialer Gerechtigkeit sollte bestimmende Orientierung für den Neubeginn sein und bringt diesen Anspruch auch in die Globalisierungsprozesse der heutigen Zeit ein.

Im Arbeitsausschuss Steinkohle findet ein intensiver Austausch über aktuelle Probleme und Entwicklungstrends statt. 50–60 Veranstaltungen jährlich sind den Entwicklungen im Bergbau oder in der Automobilindustrie gewidmet. Wolfgang Kowallick ist mit der Geschichte der GSA ebenso vertraut wie mit den Akteuren vor Ort und achtet als erfahrener Moderator darauf, dass die Themen auf den Tisch kommen, die auf den Nägeln brennen, und dass alle Interessengruppen zu Wort kommen.


Für Betriebsräte ist die Kommende ein anerkannter Bildungsträger. Welche Themen bringen sie heute in die Seminare mit, welche Entwicklungen zeichnen sich über die Jahre ab? Wolfgang Kowallick hat die Auflösung weltanschaulich ausgeformter Fronten erlebt und erlebt jetzt die hohe Verunsicherung über die Prekarisierung der Stellung der Arbeitnehmer im Betrieb. Dass es keine Sicherheiten mehr gibt für das, was man sich in harter Arbeit erworben hat, halte die Menschen in aufreibender Unruhe, bedauert er und unterstreicht: „In den Seminaren werden die Interessenlagen und die Konflikte aus der Sicht der Betroffenen analysiert, aber auch der Sinn dafür geschärft, dass es sich um wirtschaftliche Kooperationen handelt, die funktionieren und innovativ sein müssen.“

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