Sozialinstitut
Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144
D-44309 Dortmund
Telefon 0231 - 20605-0
Telefax 0231 - 20605-80



Impressum
 
Fachbereiche

Konzeption

Arbeiten um zu leben

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft leben von dem, was sie selbst oder einzelne Familienmitglieder als abhängig Beschäftigte verdienen. Viele von ihnen müssen sich mit unsicherer oder schlecht bezahlter Arbeit begnügen. Andererseits sind die heutigen Verhältnisse in der Arbeitswelt und die Verteilung der erarbeiteten Wohlstands nicht vom Himmel gefallen. Sie sind veränderbar. Die gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen darum sind von unterschiedlichen, oft gegensätzlichen Interessen geprägt. Die Kommende beteiligt sich an dieser Diskussion. Ihr Leitbild ist dabei eine gerechtere Gesellschaft, in der die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Gute Arbeit, umweltverträgliches Wirtschaften, gerechte Arbeitnehmereinkommen müssen wichtiger sein als reine Geldgeschäfte und das Anhäufen von Reichtum.

 

Mitbestimmung und Interessenvertretung

Die Kommende pflegt seit ihrem Bestehen die Kooperation mit den Gewerkschaften. Aus gutem Grund. Kirchen und Gewerkschaften geht es um die Stärkung des Faktors Arbeit, um mehr Mitbestimmung, mehr Solidarität und mehr Selbstbewusstsein der Belegschaften. Der Gesundheitsschutz in den Betrieben, der Abbau von Überstunden und Arbeitsdruck, eine vernünftige Balance zwischen Arbeit und Freizeit – diese berechtigten Arbeitnehmerinteressen können auf Dauer nicht folgenlos übergangen
werden.

Mit ihrer Arbeitnehmerbildung steht die Kommende
- gegen die Aushöhlung und Umgehung von Tarifverträgen,
- gegen Löhne, von denen man nicht leben kann,
- für flächendeckende Mindestlöhne,
- gegen die Auflösung bewährter Zeitstrukturen (Arbeit und Freizeit, Werktag und Sonntag),
- gegen jede Art von Ausgrenzung und Menschenverachtung
- für eine starke Mitbestimmung in den Betrieben und darüber hinaus.

Die Bildungsangebote der Kommende bieten Raum und Anregung, diese Zukunftsfragen zu reflektieren und zu diskutieren. Sie bieten Schulung und Rückenstärkung für Betriebs- und Personalräte, Vertrauensleute und Gewerkschafter, für engagierte Christen und gesellschaftsethisch Interessierte.

 

Gemeinwohl durch Sozialpolitik

Der Wohlstand ist nicht gerecht verteilt in unserer Gesellschaft. Es gibt seit Jahren eine Umverteilung von unten nach oben. Die privaten Vermögen wachsen immer weiter, während das Einkommen aus Arbeit stagniert oder zurückgeht. Die Politik tut sich schwer, für einen gerechten Ausgleich zu sorgen. Das führt zu zahlreichen Problemen:

- Die Zahl der Armen wächst, immer mehr Kinder leben unterhalb der Armutsgrenze.
- Der Druck auf Arbeitslose ist enorm. Wer keine Arbeit findet, landet schnell ganz unten. Das betrifft die Hilfe zum Lebensunterhalt, aber auch die Forderung, jede Art der Beschäftigung anzunehmen.
- Der soziale Aufstieg über Bildung, Ausbildung, oder Weiterbildung funktioniert für viele nicht.
- Für die öffentlichen Aufgaben der Daseinsfürsorge fehlt das Geld. Das „Allheilmittel“ Privatisierung hat nicht funktioniert.
- Die soziale und kulturelle Infrastruktur schrumpft oder leidet an der Stagnation.

Mit ihren Bildungsangeboten zu sozialpolitischen Themen beteiligt sich die Kommende am Dialog um eine Zukunft mit mehr Sozialstaat, mehr Demokratie, mehr Gerechtigkeit.

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