Der letzte männliche Erbe der Familie Oberstadt, Regierungs- und Kulturrat Dr. Walter Oberstadt, verstarb 1944. Die Kommende und ihre Gärten sollten, so sein Wunsch, dem Erzbistum Paderborn für die soziale Arbeit geschenkt werden. Oberstadt wollte verhindern, dass der Besitz in die Hände der SA oder anderen politischen Organisationen des Nationalsozialismus fiel. Seine Frau vollzog diesen Willen 1946. Per Schenkungsvertrag wurde das Erzbistum Paderborn Eigentümer der Kommende.
Lorenz Kardinal Jäger, Erzbischof von Paderborn, weihte 1949 das neue Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn in den ehemaligen und renovierten Räumen der alten Kommende in Dortmund-Brackel ein. Seit dieser Zeit ist die Kommende eine vielbesuchte Einrichtung der Erwachsenenbildung. Ihr besonderes Profil ist die sowohl wissenschaftliche als auch praktische Auseinandersetzung mit der Politik und der Arbeitswelt. In dieser Arbeit finden sie und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Beachtung über die Grenzen des Erzbistums Paderborn hinaus. Ein wichtiges Kriterium der Arbeit bleibt dabei, den vielen Gästen aus den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft ein vertrauenswürdiger Ort zu sein – eine Kommende in der ursprünglichen lateinischen Bedeutung dieses Wortes
Sozialinstitut
Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144
D-44309 Dortmund
Telefon 0231 - 20605-0
Telefax 0231 - 20605-80
Impressum
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