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Vom Beginn des 17. Jahrhunderts bis zur Aufhebung des Ordens (1809)

Die sich ausbreitende Dekadenz höfischen Lebens erfasste auch die Ordensritter. Aus dem Orden wurde eine lose Verbindung von Adeligen, die dem Orden nur beitraten, um aus den ihnen verliehenen Ordensgütern persönlichen Nutzen zu ziehen, ohne je die alten Gelübde abzulegen oder sie ernst zu nehmen. Höfische Kleidung ersetzte das Ordensgewand. Viele Komture sahen sich nicht mehr als geistliche Herren, sondern als Verwalter von Pfründen. Die stetig kleiner werdende Mitgliederzahl führte schließlich zur Zusammenlegung mehrerer Kommenden unter einer Leitung. Der wirtschaftliche Niedergang ließ sich nicht mehr aufhalten.

Die heruntergekommene Brackeler Kommende pachtete 1762 Franz Wilhelm Oberstadt für zunächst 12 Jahre. Durch geschicktes Wirtschaften gelang es ihm, die Schulden abzutragen und die Gebäude zu renovieren. Nach Ablauf des Pachtvertrags erhielt die Familie Oberstadt die Brackeler Kommende in Erbpacht mit der Verpflichtung, für die verstorbenen Ordensritter Messen zu lesen. Oberstadt sorgte schon 1762 dafür, dass die Hl. Messe wieder im Oratorium der Kommende gelesen wurde. In den Jahren zuvor mussten die Ordensritter zur Feier des Gottesdienstes in den Chorraum der Brackeler Kirche, den sie sich mit den evangelischen Christen teilten.

1809 löste Napoleon den Deutschen Ritterorden und damit auch die Brackeler Kommende auf. Der Besitz fiel zunächst an den Großherzog von Berg und 1815 an Preußen. Die Familie Oberstadt behielt während dieser Zeit die Pacht und kauft 1821 die Güter der Kommende.

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