Sozialinstitut
Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144
D-44309 Dortmund
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Gründungszeit

Der Name des Sozialinstituts des Erzbistums Paderborn, St. Klemens Kommende Dortmund, erinnert an seine Vorgeschichte. Das Institut ist auf dem ehemaligen Gelände des Deutschen Ritterorden in Dortmund-Brackel beheimatet. Das Wort Kommende verweist auf das lateinische commendare, das in seiner Grundbedeutung soviel wie „anvertrauen, "übergeben" oder "empfehlen" bedeutet. Mit dieser sozialen Assoziation kommt ein Anliegen zum Ausdruck, das vor über 800 Jahren zur Gründung des Deutschen Ritterordens führte.

Der Ritterorden ging aus einer Brüdergemeinschaft im Hochmittelalter hervor, dessen Ziel neben der Befreiung des Heiligen Landes und dem Kampf gegen die Heiden vor allem die Krankenpflege war. Papst Innozenz III. (1198-1216) erhob am 5. März 1198 die Kommunität der "Brüder des Deutschen Ordens St. Marien zu Jerusalem" zum sogenannten Deutschen Ritterorden. Sieben Jahre zuvor war die Spitalgemeinschaft der Deutschen Ritter durch Klemens III. unter päpstlichen Schutz gestellt worden - der Name "Klemens" begleitet seitdem den Orden. Er steht an der Wiege des Ordens.

Die Niederlassung in Brackel gehörte zur Ballei Westfalen. Die früheste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1290 zurück. In Deutschland gab es insgesamt zwölf Balleien mit meist zehn sogenannten Kommenden bzw. Komturen. Der Orden gewann im Mittelalter zunehmend an Bedeutung Innerhalb der Ballei Westfalen entwickelte sich die Brackeler Kommende durch den Kauf und Tausch von Ländereien in Brackel und Umgebung rasch. Bald erhielt der Deutschen Ritterorden das Patronat über die Brackeler St. Johannes-Kapelle verliehen, welche heute zusammen mit der Kommende den historischen Kern des Dortmunder Stadtteils Brackel bildet.

Der wirtschaftliche Erfolg der Ordensritter brachte die Kommende in Konkurrenz zum Reichshof in Brackel. Eine größere Schwierigkeit lag jedoch in der Verteilung der Ländereien der Kommende. Diese Besitzungen befanden sich sowohl auf dem Gebiet des Grafen zu Dortmund als auch auf dem der mächtigeren Grafschaft Mark. So ließ zwar der Komtur 1413 die Zugehörigkeit zur Grafschaft Dortmund beurkunden, faktisch musste er aber den Herrn der Mark, den Herzog von Kleve, als seinen Herrscher anerkennen.

Da auch die Kommende unter den dauernden Fehden der Fürsten in der beginnenden Neuzeit litt, wurde 1542 eine drei Meter hohe Bruchsteinmauer um das Ordenshaus errichtet, um sich gegen die häufigen Plünderungen durchziehender Heere zu schützen. Diese Mauer ist größtenteils noch vorhanden. Wirtschaftlich bedrohlich wurde für die Ordensritter der Abbau der seit der Gründung bestehenden Privilegien des Ordens (z.B. Steuer- bzw. Abgabenbefreiung) um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Die mächtigen Landesfürsten beschnitten immer stärker die Vorrechte des Ordens und forderten Leistungen in bisher nicht gekannter Höhe.

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