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Grünes Wachstum - aus kontrolliertem Raubbau?

Bekannt ist Kathrin Hartmann durch ihre scharfe und fundierte Kritik an der sogenannten Green Economy. Ihr aktuelles Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ trägt den Untertitel „Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren“. Die Rede vom nachhaltigen Wachstum nennt Hartmann eine Lüge. In Wahrheit zerstöre der Rohstoffhunger des grünen Kapitalismus die Regenwälder und andere natürliche Ressourcen. Ihre Reportagen aus Bangladesch und Indonesien zeugen von unvorstellbarer Naturvernichtung und Armut im Dienst von Verschwendung und Technikbegeisterung in den reichen Ländern des Nordens. Wir fragen nach:

  • Biokraftstoffe gelten als nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Was ist falsch daran? Profitiert (z.B.) nicht auch das Palmöl-Exportland Indonesien von der Nachfrage nach Biosprit?
  • Trotz aller negativen Folgen der Palmölplantagen: Hat sich durch die Verknüpfung des Palmöl-Imports mit der Bedingung von Nachhaltigkeitszertifikaten nicht manches zum ökologisch Besseren verändert?
  • Bei der Schrims-Aquakultur in Bangladesch sprechen Sie von grünem Katastrophenkapitalismus: Was steckt dahinter? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer bei diesem Exportschlager?
  • Wie stark sind wir als Verbraucher in den reichen Ländern des Nordens mitverantwortlich für die Zerstörung von Natur und Selbstversorgungsstrukturen in weiten Regionen Asiens, Afrikas und Südamerikas? Welche politischen Entscheidungen könnten für mehr Gerechtigkeit sorgen?
  • Grünes Wachstum und ökologiebewusste Verbraucher: Geht das nicht zumindest in die richtige Richtung? Wie realistisch ist dagegen der von Ihnen geforderte Systemwechsel?
  • Emissionshandel und Nachhaltigkeitszertifikate halten Kritiker für bloßes Greenwashing. Warum kann dieser Weg die gewünschten Effekte nicht erreichen? Was sind die unerwünschten Nebenfolgen?
  • Geo-Engineering zur Milderung des Klimawandels lehnen Sie ebenso ab wie das Engagement der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung für dieses Ziel. Warum sollten grüne Technik und Groß-Kapital nicht auch wünschenswerten Zielen dienen können?
  • Welche Ideen für ein besseres Leben haben die Menschen in den Ländern des Südens, die Sie besucht haben? Können wir sie unterstützen? Oder von ihnen lernen?

Kathrin Hartmann studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Skandinavistik; sie war Redakteurin bei der Frankfurter Rundschau und beim Magazin Neon; heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in München. Für die Recherchen zu ihrem letzten Buch besuchte sie Indonesien, Bangladesch und El Salvador. Weiteres zur Person, zu den Büchern und zum Blog von K. Hartmann unter www.ende-der-maerchenstunde.de.

Die Teilnahme am Interview-Abend mit Kathrin Hartmann ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung: telefonisch (0231 206050) oder per Mail: kister@kommende-dortmund.de.

Herzliche Einladung!

 

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