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Pilotprojekt „lokal willkommen“ für Flüchtlinge gestartet

v.l.: Ulrich Piechota (Stadt Dortmund), Christian Sprenger (Reinoldigilde), Ella Mönch und Rebecca Dettling (Mitarbeiterinnen des "lokal willkommen"), Robert Kläsener (Kommende Dortmund)

Wie können Flüchtlinge nach dem Auszug aus den Übergangseinrichtungen besser vor Ort integriert werden? Zur ihrer Unterstützung ist auf dem Gelände der Kommende eine neue Anlaufstelle am Brackeler Hellweg 146 eingerichtet worden. Das Pilotprojekt „lokal willkommen“, das von der Stadt Dortmund zusammen mit dem Caritasverband Dortmund getragen wird, hat zum Ziel, ein Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlich Tätigen aufzubauen, um das Unterstützungsangebot gemeinsam passgenauer auszurichten, Lücken zu erkennen und diese zu schließen. Das Willkommen-Team besteht aus einer Fachkraft des Caritasverbands und einer Fachkraft des Sozialamts, ähnlich wie bei den städtischen Seniorenbüros. Neben der Kommende, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, konnte das Projekt insbesondere durch die großzügige Unterstützung der Reinoldigilde zu Dortmund realisiert werden.

Sozialdezernentin Birgit Zoerner bei der Eröffnung des Projektbüros.

Bei der Eröffnung am 10. Oktober 2016 sagte Sozialdezernentin Birgit Zoerner, dass Integration immer vor Ort in den Wohngebieten stattfinde. „Der Übergang in die eigene Wohnung ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Integration – aber Integration ist kein Selbstläufer. Sie muss organisiert und begleitet werden.“ Die Kommende engagiere sich seit gut einem Jahr in der Flüchtlingsarbeit, berichtete Robert Kläsener, Assistent des Kommende-Direktors Dr. Peter Klasvogt. Das Reinoldus-Haus, in unmittelbarer Nachbarschaft zum „lokal willkommen“, beherbergt ca. 20 junge unbegleitete Flüchtlinge, die durch eine Kommende-Projektkoordinatorin vielfältige Hilfe bei der Integration erfahren. „Uns war es darum selbstverständlich, dieses vielversprechende Projekt mit zu unterstützen.“ Manfred von Kölln, Abteilungsleiter Soziale Dienste des Caritasverbandes, betonte, durch diese neue Anlaufstelle würden jene Menschen gezielt gefördert, „die neu in den Stadtteil gezogen sind, gemeinsam mit Netzwerken von Ehrenamtlichen, Schulen und Kindertageseinrichtungen, Kirchen, Vereinen und allen, die vor Ort das Zusammenleben gestalten.“ Während der Pilotphase soll das Konzept vervollständigt und verfeinert werden. Im Anschluss könnte es auf weitere Stadtbezirke übertragen werden. Für den Bereich Aplerbeck und Brackel erhofft sich die Kommende mit den anderen Projektbeteiligten, dass die hier ansässigen ca. 200 geflüchteten Familien nun gezielter und vor allem sehr individuell betreut werden können, um sich im Alltag besser zurechtzufinden.

Hier finden Sie einen Audiobeitrag zum Projekt „lokal willkommen“ auf Radio 91,2 zum Nachhören.

Vertreter von Stadt, Caritas und Kommende eröffnen gemeinsam das erste "lokal willkommen" am Brackeler Hellweg. Blumen gab es zur Begrüßung für die beiden Mitarbeiterinnen, den Schlüssel von Sozialdezernentin Birgit Zoerner.

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