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Pluralität - zwischen Aufspaltung und Zusammenhalt

Am Donnerstag, den 22. Februar, ist der Bildungsphilosoph Matthias Burchardt in der Kommende zu Gast. Ab 19.30 Uhr stellt er sich in der Reihe „Profilierte Querdenker im Interview“ den Fragen von Richard Geisen und der Diskussion mit dem Publikum. Matthias Burchard ist bekannt als Kritiker der Bildungsreformen im Namen von PISA und Bologna. Auch zu Fragen der Digitalisierung von Schule und Lernen vertritt er eine kritische Position. Er ist Mitbegründer und stellv. Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Wissen sowie wissenschaftlicher Beirat und Autor des Rubikon (rubikon.news). Dort kann seine für den NRW-Landtag verfasste Stellungnahme „Zur Krise der Demokratie“ nachgelesen werden. An gleicher Stelle erschien 2017 sein Essay „Angriffe auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die von links wie rechts geschürten Identitätsillusionen zerstören das, was Gesellschaft ausmacht.“ Wir fragen nach:

  • Vielfalt und Toleranz, Religions- und Meinungsfreiheit sind wichtige Errungenschaften moderner Gesellschaften. Welchen Grundbestand allseits akzeptierter Wahrheiten und Regeln muss es trotzdem geben, damit die Gesellschaft nicht auseinanderfällt?
  • Wodurch wird ein Ausgleich der tausend Einzel- und Gruppeninteressen vor allem gestört, wodurch der Gegensatz zwischen Oben und Unten, Armen und Reichen, Mächtigen und Ohnmächtigen verschärft?
  • Wer befördert die aktuellen Tendenzen zur Entsolidarisierung und zum Zerfall gesellschaftlicher Zusammengehörigkeit? Sind es die Modernisierungsverlierer und Protestwähler oder eher die gutsituierten Individualisten und Selbstoptimierer? Die auf political correctness Bedachten oder eher die ewig Gestrigen?
  • Welches Maß an Orientierungslosigkeit ist bei der jungen Generation feststellbar? Wie verlockend sind da die rechtsradikalen Konzepte des Völkischen und des Nationalen? Was ist andererseits mit linken „Identitätsillusionen“ gemeint? Wo liegen die Unterschiede?
  • Was kann dagegen Garant des Zusammenhalts sein? Der Rechtsstaat oder eher die kleineren Solidargemeinschaften? Der Sinn für Gerechtigkeit oder das Identitätsstreben als Ruhrgebietler (Rheinländer, …), Deutscher, Europäer, Mitglied dieser oder jener Community?
  • Wo unterstützen und wo unterminieren die Medien die übergreifende Verständigung? Wo schüren sie Ressentiments gegen alles Fremde und Abweichende, wo jagen sie andererseits dem Skurrilen und Besondern nach – bis zur Unkenntlichkeit der Realität?
  • Welche Rolle spielen die Parteien für den gesellschaftlichen Diskurs – angesichts der Dominanz von Medien, neoliberaler Ökonomie und mächtiger Lobby-Gruppen?
  • Können Erziehung und allgemeine Schulbildung heute noch ankommen gegen solche Extreme?

Die Teilnahme am Interview-Abend mit Dr. Matthias Burchardt ist kostenfrei.

Zur Erleichterung unserer Vorbereitung bitten wir dringend um Anmeldung:
telefonisch (0231 206050) oder per Mail: kister@kommende-dortmund.de.

Herzliche Einladung!

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