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Verkaufte Demokratie - Wie lässt sich die Macht der Geldwirtschaft begrenzen?

 Ein neues Gesellschaftssystem, erfolgversprechender Widerstand gegen die Herrschaft des Geldes ist möglich, so Nürnberger: Sie wachsen von unten, in ganz verschiedenen Regionen, Lebens- und Wirtschaftsbereichen, ganz praktisch, oft überraschend, kreativ und nicht primär profitorientiert. Das reicht von der solidarischen Landwirtschaft bis zu den Genossenschaftsbanken und der grünen Stromerzeugung, vom Amazon-Boykott und dem Ausstieg aus dem „Google-Käfig“ bis zu Hinweisen auf bereits vorhandene digitale Alternativen und auf ermutigenden Ansätzen einer neuen Bürgerdemokratie.

Als Faustregel empfiehlt Nürnberger: Organisiert so viel wie möglich von dem, was heute noch oben organisiert wird, von unten und macht einfach das Gegenteil dessen, was in den letzten Jahrzehnten gemacht wurde.

Christian Nürnbergers mit Ideen und Analysen prall gefülltes Buch gibt reichlich Anlass zu Nachfragen:

  • Woher kommt der negative Blick auf die Entwicklung der Parteien-Demokratie in den letzten zwanzig Jahren? Was hat sich geändert in dieser Zeit? Wird da nicht viel Positives unterschlagen?
  • Woran zeigt sich die Übermacht des Geldes über die Demokratie? Wie nutzt die Wirtschaftselite die Demokratie für ihre Zwecke? Kann man tatsächlich von einem schleichenden Raubzug sprechen?
  • Welche Steuerungsmacht haben Staat und Politik noch? Wie wurde aus der sozialen Marktwirtschaft eine bloße Marktwirtschaft? Was waren die Schlüsselentscheidungen für diese Entwicklung?
  • Was lässt sich heute tun gegen einen totalen Markt und rücksichtslose Vorteilsnahme? Was kann oder muss die Politik richten, wo sind zivilgesellschaftliche Akteure gefragt, wo die einzelnen Bürger?
  • An welchen Beispielen wir die Richtung einer möglichen Umkehr sichtbar: Beim Protest gegen die Macht der Banken oder z.B. bei der Nutzung von Regionalgeld zum ökologisch korrekten Einkauf?
  • Wie lässt sich die Enteignung unserer persönlichen Kommunikation und Privatsphäre durch Amazon, Google und Co. stoppen. Wodurch werden bestimmte Apps zu „Solidaritätskillern“? Welche alternativen Möglichkeiten zur Nutzung und Weiterentwicklung der elektronischen Medien gibt es?
  • „Solidarisch wirtschaften – gut leben“ Wo sollte man damit anfangen, wie geht es weiter?

Christian Nürnberger war Physiklaborant und Bundeswehrsoldat, er studierte Theologie, Philosophie, Pädagogik und Journalistik, er arbeitete als Reporter und Redakteur, als Hausmann, Familienvater und freier Autor. Sein aktuelles Buch: Die verkaufte Demokratie. Wie unser Land dem Geld geopfert wird, Ludwig-Verlag. Für Publik-Forum schrieb er in der-Ausgabe 10/2015 die Titelgeschichte „Zum Anbeißen“. Weiteres zu seiner Person unter: christian-nuernberger.de.

 

Die Teilnahme am Interview-Abend mit Christian Nürnberger ist kostenfrei.

Anmeldungen bitte telefonisch (0231 206050) oder per Mail: kister@kommende-dortmund.de.

Herzliche Einladung!

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