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Christlich-islamischer Dialog der Bistümer in NRW

Erzbischof Hans-Josef Becker begrüßt Dialogpartner in der Kommende

Dortmund (pdp). An der Begegnung der Beauftragten und Engagierten aus den Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn nahm auch der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker teil. „Uns verbindet das soziale Engagement“, betonte Erzbischof Becker in seiner Begrüßung. Der gemeinsame Einsatz für Gerechtigkeit und ethisches Handeln setze gegenseitiges Verstehen voraus.

Dazu dienen auch die jährlichen Treffen der Dialogpartner aus den islamischen Verbänden, der Christlich-Islamischen Gesellschaft und der beiden großen christlichen Kirchen. Seit 2003 finden diese im Wechsel jeweils in einem der beteiligten Bistümer statt.

Darüber, was in den Auslegungen der jeweiligen Glaubenstraditionen dazu beitragen kann, Unrecht zu mindern und Gerechtigkeit zu fördern, sprachen die Professorin Dr. Margit Eckholt von der Universität Osnabrück und Dr. des. Muna Tatari von der Universität Paderborn. „Befreiungstheologie versucht, denen eine Stimme zu geben, die keine Stimme haben und führt so auf das Wesentliche des Evangeliums zurück“, erklärte Margit Eckholt. Papst Franziskus habe hier, insbesondere während seiner Amerika-Reise, wichtige Akzente gesetzt. „Für eine globale Welt muss eine ökumenische, interreligiöse und interkulturelle Befreiungstheologie entwickelt werden“, forderte Eckholt.

Nach Muna Tatari ist die Befreiungstheologie im Islam noch eher „eine Randerscheinung“. Doch auch der Koran werte die passive Neutralität gegenüber Unrecht und Ungerechtigkeit als Sünde. „Der Koran spricht sich eindeutig für die Schwachen aus“, erklärte Tatari und da gebe es durchaus Parallelen zur katholischen Befreiungstheologie.

 

Foto: Empfang der Dialogpartner im christlich-islamischen Dialog aus den fünf katholischen (Erz-) Bistümern in NRW in der Kommende Dortmund (v.l.): Emin Özel, Rat der Muslime in Paderborn, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Kommendedirektor, Hülya Ceylan, Christlich-Islamische Gesellschaft, Rafet Öztürk, Verband DITIB, Dr. des. Muna Tatari, Universität Paderborn, Erzbischof Hans-Josef Becker, Prof. Dr. Margit Eckholt, Universität Osnabrück und Pastor Dr. Markus Kneer, Ansprechpartner für Fragen des Islam im Erzbistum Paderborn.Foto: pdp

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