Sozialinstitut
Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144
D-44309 Dortmund
Telefon 0231 - 20605-0
Telefax 0231 - 20605-80



Impressum
 
Home

Der Glaube verbietet den Missbrauch der Natur

Sozialethiker im Gespräch mit Kardinal Peter Turkson

Kardinal Peter Turkson mit Vertretern der deutschsprachigen Sozialethik. Prälat Dr. Peter Klasvogt, Direktor des Sozialinstitut Kommende Dortmund (1. v.l.) hatte zu einem Austausch über die neue Umweltenzyklika eingeladen. Die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Sozialethiker, Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins (2. v.l. vorne), vereinbarte nach dem Treffen mit Turkson eine engere Zusammenarbeit der Sozialethiker mit dem Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden.  

Paderborn. „Der christliche Glaube verbietet den Missbrauch der Natur.“ Dieser Grundsatz sei das Grundmotiv der neuen Umweltenzyklika Laudato si' von Papst Franziskus, so Kardinal Peter Turkson. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden führte während eines Treffens mit deutschsprachigen Sozialethiken in die Anliegen der neuen Enzyklika ein. Die Kommende Dortmund, das Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, hatte zu dem Austausch eingeladen.

Die neue Enzyklika stelle eine Integrale Ökologie von Mensch und Natur dar, so Turkson. Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen. Diesen engen Zusammenhang im Denken und Handeln zu berücksichtigen, ist ein zentrales Anliegen von Papst Franziskus. Laudato si' sei daher auch keine Enzyklika zum Klimawandel, sondern ein ganzheitlicher Ansatz einer gerechten Entwicklung. Eine solche alternative Entwicklung möchte der Papst anstoßen. Dazu sind die kleinen konkreten umweltbewussten Schritte im Alltag genauso wichtig wie die großen politischen Entscheidungen. Die Sorge müsse dem „Gemeinsamen Haus“, dem Menschen und der Natur gleichermaßen, gelten.

In der Diskussion lobten die Sozialethiker die neue Umweltenzyklika. Sie verbinde Sachkompetenz mit einer geistigen, spirituellen Grundlage. Erfreulich sei, dass sie trotz deutlicher Kritik an den gegenwärtigen Entwicklungen nicht pessimistisch sei, sondern zum verantwortlichen Handeln ermutige. Der Papst stärke mit seinem Schreiben das soziale und ökologische Engagement. Die Enzyklika sei, mit Blick auf die anstehenden politischen Entscheidungen, etwa dem Pariser Klimaschutz-Gipfel, zum richtigen Zeitpunkt erschienen.

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Sozialethiker, dankte Kardinal Turkson für das Gespräch. Vereinbart wurden ein regelmäßiger Austausch und eine engere Zusammenarbeit der Sozialethiker mit dem Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden.

Sozialinstitut Kommende Dortmund
 
Suche auf der Homepage  
 
 
 
Unternehmerpreis 2018
 
k.punkt. Das Magazin

 

 
Kommende-Stiftung

 
beneCurans

beneCurans

 
Amosinternational
AMOSinternational
 
Praktika in der Kommende

 
Bildungsplattform

 
Bibelkurs24