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Kommende Dortmund gründet den internationalen Verein socioMovens e.V.

 

Vom 14.-18. September hatte das Sozialinstitut Kommende Dortmund zu einem Kongress nach Zakopane / Polen eingeladen, um hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit rd. 80 Studenten und Priestern aus 14 Ländern Ost- und Mitteleuropas das europäische Einigungsprojekt zu reflektieren und auf der Grundlage des jüdisch-christlichen Erbes und der europäischen Sozial- und Grundrechtecharta Perspektiven für den Aufbau einer Gesellschaft in versöhnter Verschiedenheit zu entwickeln. Der Kongress war zugleich der Startschuss für eine international vernetzte jugendsoziale Bewegung und die Gründung des eingetragenen Vereins „socioMovens. Giving Europe a Soul.“

 

Prälat Dr. Peter Klasvogt, Direktor der Kommende und Initiator dieser neuen jugendsozialen Bewegung für Ost- und Mitteleuropa erläuterte, dass Jugendliche in 5 Ländern bereits an geistlich- sozialethischen Schulprojektwochen teilgenommen haben, begleitet von den Alumni der Dortmunder Sozialakademien: in Lettland, Slowakei, Rumänien, Ungarn und Polen; 12 weitere Projektwochen sind derzeit in Planung, u.a. in Kroatien und in der Ukraine. Daraus hat sich bereits eine international vernetzte Jugendbewegung gebildet, in der sich die spirituellen Impulse der Bibel mit einer Sensibilisierung für die soziale Dimension unserer Gesellschaft verbinden und zu praktischer Solidarität und sozialem Engagement wie auch zu einer tiefen Gemeinschaftserleben führen. Mit der Gründung des Vereins „socioMovens“ nach kirchlichem und staatlichen Recht entsteht eine bekommt dies Bewegung nun eine Struktur. Zum ersten Vorsitzenden wurde Kaplan Thomas Schneeberger (Trier) gewählt. Im erweiterten Vorstand sind insgesamt 7 Landesgruppen durch ihre Sprecher vertreten.

Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Peter Kardinal Turkson, ließ es sich nicht nehmen, diese Veranstaltung persönlich zu eröffnen und auf die Bedeutung dieser Initiative der Kommende hinzuweisen, „die es auch in den anderen Kontinenten geben müsste“.

P. Stefan Dartmann, Hauptgeschäftsführer des Bischöfliche Hilfswerks RENOVABIS, beglückwünschte die Teilnehmer zu ihrem Engagement und zu ihrer Bereitschaft, in denen er zugleich Ansprechpartner für die sozialpastoralen Aktivitäten von RENOVABIS sah.

Erzbischof Migliore, Apostolischer Nuntius in Polen, machte darauf aufmerksam, dass bei dem lauten Ruf nach Freiheit und Gleichheit der Aspekt der Brüderlichkeit im säkularen Kontext weithin in Vergessenheit geraten ist; demgegenüber hat Papst Benedikt XVI. das Konzept der universalen Geschwisterlichkeit und die Forderung nach einer Globalisierung der Solidarität betont.

Weitere Referenten und Dialogpartner waren:

  • Bischof em. Adrianus van Luyn SDB, Bonn (ehem. Präsident der COMECE)
  • Prof. Dr. Peter Schallenberg, (u.a. Leiter der Katholische Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle der Deutschen Bischofkonferenz, KSZ),
  • Prof. Dr. Stjepan Baloban, Zagreb (Mitglied im Vorstand der Vereinigung mitteleuropäischer Sozialethiker).
  • Prof. Jan Sokol, Minster a.D., Prag (Mitbegründer der Charta 77
  • Tim Peters, Berlin (Konrad-Adenauer-Stiftung, Schwerpunkt Europa)

Den Vortrag von Kardinal Turkson finden Sie hier.

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