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8. Sozialakademie "Europa eine Seele geben"

„Europa eine Seele geben“. Mit diesem Motto begann am Freitag, den 22. August 2014, die achte Sozialakademie  in der Kommende Dortmund. In diesem Jahr nehmen 21 Seminaristen aus verschiedenen osteuropäischen Länder an der Sozialakademie teil und erhalten einerseits einen vielfältigen Einblick in die Arbeit der katholischen Kirche in Deutschland, andererseits steht vor allem die Katholische Soziallehre mit all ihren Facetten im Vordergrund der rund vierwöchigen Akademie, die in Dortmund, Paderborn und im polnischen Zakopane stattfindet. Dort endet die letzte Woche mit dem Alumnikongress sowie der Gründung des Vereins „socioMovens“, welcher sich zum Ziel setzt Jugendliche aus Ost-und Mitteleuropa für die sozialethischen Problemen in ihrer Gesellschaft zu sensibilisieren und sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen.

In der ersten Woche der Sozialakademie standen die kirchliche Soziallehre und die Arbeitswelt im Mittelpunkt des Programms. So hörten die Teilnehmer Vorträge über die Grundlagen der Katholischen Soziallehre, der Entwicklung der Kirche in Europa und über die Chancen und Risiken der Globalisierung. Die Sozialakademie besteht aber nicht nur aus einem reinen Vortragsprogramm, sondern gibt den Teilnehmer darüber hinaus die Möglichkeit die gewonnen Erkenntnisse auch in der Realität begutachten zu können. Deshalb besuchten die angehenden Priester zu Wochenbeginn das Ausbildungszentrum der Handwerkskammer Dortmund und diskutierten dort gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, und erhielten somit einen Einblick in die derzeitige Situation der deutschen Wirtschaft. Die gewonnenen Eindrücke bildeten die Grundlage für den Besuch der Agentur für Arbeit in Dortmund am folgenden Tag. Nach einer Führung durch das Haus, beantwortete Geschäftsführerin Astrid Neese die zahlreichen Fragen der Teilnehmer zum Thema Jugendarbeitslosigkeit. In den meisten Herkunftsländern der Sozialakademiker ist besonders die hohe Jugendarbeitslosigkeit ein beherrschendes Thema. Auch andere Themenfelder der Sozial- und Arbeitspolitik kamen in der Diskussion nicht zu kurz.

Am Donnerstag fuhren die Teilnehmer nach Gütersloh um dort die Bertelsmann Stiftung zu besichtigen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Thema der Corporate Responsibility. Darüber hinaus war auch das vielfältige Engagement der Bertelsmann Stiftung Thema des Besuchs. Nach einem kurzen Mittagsimbiss stand auch noch die Besichtigung des Traditionsraums auf dem Programm bevor es zurück in die Kommende ging.

Einen Tag später stand das Thema Globalisierung und Strukturwandel im Fokus. So besuchten die Teilnehmer am Vormittag das Dortmunder Technologiezentrum und informierten sich über die Chancen welcher der Strukturwandel gerade dem Ruhrgebiet bietet. Im Anschluss daran konnten sich die Teilnehmer persönlich von diesen Eindrücken überzeugten und besuchten die Firma EMV. Danach wurde die Gruppe von Bürgermeister Manfred Sauer empfangen, der mit den Seminaristen insbesondere über die aktuelle Situation in der Dortmunder Nordstadt sprach. Viele der Teilnehmer kennen die Gründe warum ihre Landsleute ihrer Heimat den Rücken kehren um in Deutschland Arbeit zu suchen. Nach dieser interessanten Diskussion begaben sich die Teilnehmer zu den Ruhr Nachrichten. Dort referierte Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit über die Zukunftsaussichten der regionalen Zeitungen auf dem Zeitungsmarkt. Abschließend konnten die Teilnehmer im Druckhaus noch begutachten wie eine echte Zeitung überhaupt entsteht.

Damit auch die Zeit zum Austausch und zum Kennenlernen bleibt, findet an drei Abenden in der Woche jeweils ein kultureller Länderabend statt. Die Teilnehmer eines jeden Herkunftslandes stellen ihr Land in einem Vortrag vor. Im Mittelpunkt des jeweiligen Vortrags steht auf der einen Seite die politische, wirtschaftliche und soziale Situation eines Landes und auf der anderen Seite die Situation und die Arbeit der Katholischen Kirche. So finden sich immer Berührungspunkte, sodass anschließend in gemütlicher Runde noch weiter diskutiert werden kann. Ein Höhepunkt der Woche war sicherlich auch der Besuch des Fußball-Spiels Borussia Dortmund gegen Bayer 04 Leverkusen im Signal-Iduna-Park am vorletzten Samstag. Auch wenn der erhoffte Dortmunder Sieg ausblieb, war die gute Stimmung bei den Teilnehmern ungebrochen, was in besonderer Weise auch an der einmaligen Atmosphäre im Stadion lag. Viele der Teilnehmer kannten die Bundesliga bislang nur aus dem Fernsehen und waren besonders aufgeregt nun endlich hautnah dabei zu sein und ein Bundesliga-Spiel live im Stadion verfolgen zu dürfen.

Mit diesen vielfältigen und interessanten Eindrücken ist die erste Woche der Sozialakademie bereits absolviert. Auch in den kommenden Tagen und Woche stehen noch viele spannende Besuche, Vorträge und Diskussion auf dem Programm.  

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