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Gedanken über christliche Verantwortung

Kommendedirektor Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Thomas Günther, Brigitte von Germeten-Ortmann, Weihbischof Manfred Grothe, Bernd MussinghoffFoto: © KommendeWeihbischof Manfred Grothe sowie Brigitte von Germeten-Ortmann und Dr. Thomas Günther vom Diözesan Caritasverband Paderborn stellten das Projekt „German CIM“ zur Profilierung katholischer Krankenhäuser vor. Das Kürzel steht für „Catholic Identity Matix“. Gemeint ist damit die Frage danach, was ein katholisches Krankenhaus ausmacht. Projektträger von German CIM sind der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn und das Sozialinstitut Kommende in Dortmund. In dem Pilotprojekt, das dessen Leiter, Dr. Thomas Günther, vorstellte, bewerten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhand eines vorgegebenen Rasters das katholische Profil ihrer Einrichtung. Günther betonte, dass es sich nicht um ein weiteres Zertifizierungsverfahren handle, sondern um die Bewertung, inwieweit Ideal und Wirklichkeit in einer Einrichtung übereinstimmten. Bei den Selbsteinschätzungen geht es unter anderem um die Solidarität mit Armen und Bedürftigen, den Respekt vor der Menschenwürde oder um das Miteinander und den Führungsstil in der Dienstgemeinschaft. Weihbischof Grothe lobte das Konzept, weil es „auf eine Verinnerlichung der christlichen Werte hin wirkt“. An der Pilotphase nehmen die Krankenhäuser Dreifaltigkeits-Hospital, Lippstadt, Katharinen-Hospital, Unna, Marienkrankenhaus, Schwerte und da St.-Elisabeth-Krankenhaus, Dortmund-Kurl (Kath. St.-Johannes-Gesellschaft), teil.

Vor dieser „Nahsicht“ auf christliches Handeln hatte der Leiter des Büros vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande in Jerusalem den Gästen eine „Fernsicht“ geboten. Er beschrieb den zunehmenden Druck auf die Christen in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten durch einen immer stärkeren islamistischen Einfluss in der Gesellschaft. Es gebe einen Trend zur Abwanderung der Christen. „In Israel leben nur noch zwei Prozent Christen als Angehörige der palästinensischen Minderheit“, so Mussinghoff. Auf der anderen Seite gebe es zahlreiche vorwiegend von Ordensgemeinschaften getragene christliche Einrichtungen, wie Schulen, Gästehäuser und auch Universitäten. Diese würden mehrheitlich von Menschen genutzt, die keine Christen sein. In diesen Einrichtungen sieht Mussinghoff „ein großes Pfund“ für die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse im Nahen Osten.

Kommendedirektor Prälat Dr. Peter Klasvogt überreichte den Unternehmerpreis „erfolgreich nachhaltig“ an Wilhelm (jun.) und Wilhelm Karl Kanne von der Bäckerei und Konditorei Kanne aus LünenFoto: © KommendeZum Abschluss des Kommendefestes wurden die Preisträger des Unternehmerpreises „erfolgreich nachhaltig 2014“ bekannt gegeben. Den Preis erhält die Bäckerei und Konditorei Kanne aus Lünen für ihr zukunftsweisendes Energiekonzept. Als Finalist ausgezeichnet wurde die Weckbacher Sicherheitssysteme GmbH aus Dortmund und der Sonderpreis für kirchliche Arbeitgeber ging an die St. Gereon Seniorendienste gGmbH in Hückelhoven für vorbildliche Lösungen bei der Gewinnung junger Menschen für den Pflegeberuf.

(pdp)

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