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Generalvikar Hardt überreicht Seminaristen aus Ost- und Mitteleuropa Abschlusszertifikate der Sozialakademie

Im Beisein von Prälat Dr. Peter Klasvogt (vordere Reihe, 3.v.r.) überreichte Generalvikar Alfons Hardt (vordere Reihe, 3.v.l.) 24 Seminaristen aus Ost- und Mitteleuropa die Abschlusszertifikate der Sozialakademie „Europa eine Seele geben“.Kommende Dortmund 24 Seminaristen aus Ost- und Mitteleuropa erhielten am Samstag aus den Händen von Generalvikar Alfons Hardt ihre Abschlusszertifikate der Sozialakademie „Europa eine Seele geben“. Die jungen Männer, die an der vierwöchigen sozialethischen Schulung teilnahmen, kamen in diesem Jahr aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Ungarn und der Ukraine. Die Kommende Dortmund, das Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, führte die Sozialakademie bereits zum siebten Mal durch. So ist aus dieser Initiative mittlerweile ein Netzwerk von über 150 Alumni der Sozialakademie aus 15 ost- und mitteleuropäischen Ländern entstanden.

„Ich hoffe, die vergangenen Wochen konnten Ihnen unterschiedliche Eindrücke von der Kirche in Deutschland vermitteln“, sagte Generalvikar Hardt anlässlich der Zertifikatsverleihung in der Paderborner Bildungsstätte Liborianum. Weiterhin betonte er die Bedeutung, die der christliche Glauben für die Zukunft Europas haben könne: Er sei eine Einheit stiftende Kraft und damit jene „Seele“, die die Sozialakademie in ihrem Titel trage: „Europa eine Seele geben“. Abschließend ermutigte er die künftigen Priester dazu, sich in ihren Ländern in den Dienst dieser Einheit stiftenden Kraft zu stellen.

Zielsetzung der Sozialakademie ist es, die Seminaristen angesichts der politischen und sozialen Umbrüche in ihren Ländern für die gesellschaftliche Verantwortung der Kirche zu sensibilisieren. In manchen Ländern ist die sozialethische Ausbildung im Theologiestudium aufgrund der langjährigen Unterdrückungssituation nur rudimentär entwickelt. Die große Nachfrage nach der Sozialakademie belegt den Bedarf und das Interesse an sozialethischen Fragen in den osteuropäischen Ortskirchen und leistet so einen Beitrag zum europäischen Einigungsprozess.

Nach Abschluss der Sozialakademie begleitet die Kommende die Absolventen in regelmäßigen Alumni-Treffen weiter. So ist in kurzer Zeit ein internationales Netzwerk von zukünftigen Priestern entstanden, die sich für die soziale Gestaltung eines vereinigten Europas engagieren. In Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden wird auf dem Alumni-Kongress im kommenden Jahr, an dem auch der Präsident des Päpstlichen Rates, Kardinal Peter Turkson, teilnehmen wird, der Verein „socioMovens. Giving Europe a Soul“ gegründet, der sich für die Verbreitung der Katholischen Soziallehre in Ost- und Mitteleuropa einsetzen wird.

Die Kommende Dortmund verschickt jährlich Einladungen für die Schulung an die Ortsbischöfe Ost- und Mitteleuropas. Die Regenten der Priesterseminare wählen dann geeignete Kandidaten aus. Teilnehmen können Theologiestudenten ab dem dritten Studienjahr, Voraussetzung ist eine gute Kenntnis der deutschen Sprache.  

Meldung des Pressedienstes Paderborn als pdf zum Download

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