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Reinoldushaus eingeweiht

 Auf dem Gelände des Sozialinstituts Kommende Dortmund wurde das Reinoldus-Haus in Anwesenheit von Landesarbeitsminister Guntram Schneider eingeweiht. Das ehemalige Direktorenhaus ist dank großzügiger Unterstützung der Reinoldigilde renoviert und ausgestattet worden. Im neuen Reinoldus-Haus können in zehn Zimmern bis zu zwanzig Jugendliche aus der Region auf Einladung der Kommendestiftung „beneVolens“ an Sozialen Seminaren teilnehmen.
Der Minister würdigte in seinem Vortrag die Leistungen der Kommende Dortmund zum Aufbau einer Zivilgesellschaft. Dabei hob er das Engagment des Hauses und seiner Stiftung beneVolens für benachteiligte Jugendliche hervor. Die Arbeit zur Prophylaxe von Gewalt oder Sucht sei beispielhaft, es gelte das Prinzip der Vorbeugung, die besser sei als dann zu handeln, "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."
Heinz Herbert Dustmann ist Obermeister der Reinoldigilde, die mit ihren Mitteln erheblich zum Ausbau des Reinoldushauses beigetragen hat. Für ihn ist es eine selten so passende Zusammenführung von den Zielen der Gilde, Jugend und Soziales in der Stadt zu fördern, und dem Anliegen der Kommende und seiner Stiftung beneVolens. Daher sei es selbstverständlich, dass die Gilde dieses Projekt unterstütze.

Die Kommendestiftung „beneVolens“ ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung, die die junge Generation und insbesondere sozial benachteiligte Jugendliche in deren Entwicklung und sozialer Integration aktiv unterstützt und fördert. Sie leistet so einen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und ist eine Investition in die Zukunft, damit die Gesellschaft menschlich bleibt.

beneVolens ist derzeitig in folgenden Projekten engagiert:

Gewaltprävention
"Stark ohne Gewalt – Stark in Vielfalt“ ist das Motto einer Schulprojektwoche. Die Schülerinnen und Schüler studieren mit den Musikern und Techniker der internationalen Performance Group GenRosso, Florenz, das Musical „streetlight“ ein und bringen es gemeinsam mit GenRosso in einem professionellen Konzert auf die Bühne. So erfahren sie auf „andere“ Weise ihre Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Suchtprävention
Im Rahmen dieses Projektes leben Schülerinnen und Schüler zwei bis drei Tage auf der „Fazenda da Esperança“ („Hof der Hoffnung“), einem therapeutischen Bauernhof mit jungen suchtkranken Menschen zusammen. In den persönlichen Begegnungen und offenen Gesprächen erfahren sie von den Lebensschicksalen der Bewohner. Zu ihrer eigenen Überraschung entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass die Suchtkranken „ganz normale" junge Leute sind, „Menschen wie du und ich“.

Ausbildungspatenschaften
Männer und Frauen, die auf eine lange und erfolgreiche Berufstätigkeit zurückblicken und der nächsten Generation etwas „zurückgeben“ wollen von dem, was ihnen selbst in ihrem Leben geschenkt worden ist. Sie trainieren mit den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse, wie man sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt, und geben ihnen Tipps für die ersten Schritte im beruflichen Alltag. Zusätzlich haben die Jugendlichen in einem Langzeitpraktikum die Möglichkeit den betrieblichen Alltag kennenzulernen.

Internationale Soziale Seminare
Zusätzlich zur Deutsch-Polnischen-Schülerbegegnung bietet beneVolens seit 2013 unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten. Engagiert für eine menschenwürdige Stadt“ auch für andere Schulen im mittel- und osteuropäischen Raum sozialethische Seminare an. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit sozialen oder ökologischen Herausforderungen ihres Landes erleben die Schülerinnen und Schüler vor allem das besondere Gemeinschaftserlebnis der Tage – das erfahrbare Handeln „aus einem Geist“ – als besondere Erfahrung mit auf den weiteren Lebensweg.

Soziale Seminare
Freiwillig und zusätzlich zum Unterricht trainieren Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang ihr soziales Verhalten. Gleichzeitig wurden sie in die Grundlagen moderner Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeführt, um sich kenntnisreich für Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu engagieren. Sie wollen und werden so dem negativen Image der Jugendlichen etwas entgegensetzen, Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, Respekt und Toleranz gegenüber dem anderen – auch der anderen Meinung und Religion: Selbstbewusst und sozial geben sich die Schüler am Ende der einjährigen Schulung.

Die Reinoldigilde Dortmund will das verantwortungsbewusste Zusammenleben in der Stadt durch bürgerlichen Gemeinsinn und verständnisvolles Miteinander beleben. Sie will gegenseitiges Vertrauen schaffen und sich umfassend für Frieden und Arbeit engagieren. Dieser Idee verpflichtet fördert die Reinoldigilde entsprechende soziale oder kulturelle Projekte.

 

Presseschau

Im Folgenden finden Sie zwei Artikel zur Einweihung des Reinoldushauses:

Dortmunder Zeitung (10.06.2013): "Ein Schritt für die Integration"

Der DOM (07.07.2013): "Eine Investition in die Zukunft"

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