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Gemeingüter – Wirtschaften jenseits von Markt und Staat?

Silke Helfrichwird  am 14. März um 19.30 Uhr Gast in der Kommende sein. Sie war jahrelang Leiterin des Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung für Mittelamerika und Mexiko in San Salvador und Mexiko City. Heute prägt sie die Diskussion über Gemeingüter, in Deutschland und darüber hinaus. Sie bloggt auf commonsblog.de und gemeingueter.de.
Silke Helfrich stellt sich im Rahmen der Gesprächsreihe „Profilierte Querdenker im Interview“ dem Kommende-Publikum und den Fragen von Richard Geisen. Thema des Abends: Gemeingüter – Wirtschaften jenseits von Markt und Staat?

Die Alternativen stärken
Soll die Wirtschaft weiter wachsen und mit ihr Überfluss und Gier einer kleinen Elite der Reichen? Gibt es wirklich keine Alternative zu einer Wirtschaft der Verschwendung und des Egoismus? Fast scheint es, dass die bestehende Ordnung keinen Weg in eine gute andere Zukunft kennt.
Doch immer mehr Menschen wollen teilen statt besitzen, gemeinschaftlich wirtschaften statt gegeneinander. Sie trauen weder dem freien Markt, der wenige Gewinner produziert auf Kosten unendlich vieler Verlierer, noch dem Staat, der sich treiben lässt von Lobbyisten und Marktmacht.
Überall auf der Welt gibt es neue soziale Formen, die gegebenen Ressourcen gemeinschaftlich zu bewirtschaften. Bewährte Genossenschafts-Modelle und moderne Vernetzungsstrategien, alte Allmende-Traditionen und neue Commons-Ideen finden vielerorts zusammen. Sie machen Mut. Sie stehen gegen die weitere Privatisierung und Kommerzialisierung von Wasser und Nahrungsressourcen, von natürlichen und öffentlichen Räumen, von Wissen und Erfinden. Sie haben Erfolg und machen Alternativen sichtbar.

Silke Helfrich wird Praxisbeispiele vorstellen, gelungene und misslungene. Es geht um Vorbilder, aber auch um Widerstände, um Kritik am verbohrten „Weiter so!“, aber auch um eine neue Politik, um einen Mentalitätswechsel.
Die moderne Wachstumswirtschaft lässt an eine Bonmot denken, das Mark Twain zugeschrieben wird: „Als sie die Orientierung endgültig verloren hatten, verdoppelten sie ihre Anstrengungen.“
Stattdessen gilt es, so Silke Helfrich, die einfachen Fragen neu zu stellen, z.B.: „Wofür produzieren wir eigentlich?“

Beim Kommende-Gespräch gibt es Gelegenheit nachzuhaken, Fragen zu stellen, weiter zu denken …

Flyer zu den Kommende-Gesprächen als pdf zum Download 

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Tipp für Buch-Leser: Helfrich/Heinrich-Böll-Stiftung: Commons – Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat, Transkript-Verlag 2012.

 

 

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