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UmFairteilen – Jutta Sundermann im Kommende-Gespräch

Kommunen, die strukturell derart unterfinanziert sind, dass sie die Straßen nicht in einem akzeptablen Zustand erhalten können. Menschen, die in Vollzeit arbeiten und die trotzdem nicht leben können von ihrer Arbeit. Man kann das hinnehmen. Man kann es aber auch als das erkennen, was es ist: Ein Symptom dafür, dass prinzipiell etwas nicht stimmt – dass die Verteilung des vorhandenen Geldes unfair ist.

Die Privatvermögen in Deutschland haben sich in den letzten Jahren von 4,5 auf fast 9 Billionen verdoppelt. Das obere Zehntel der Reichen besitzt davon zwei Drittel. Bei den Einkommen erzielen die oberen fünf Prozent mehr als die übrigen 95 zusammen. Den Kommunen fehlt dagegen das Geld dagegen an allen Ecken und Enden. Öffentliche Armut und privater Reichtum der wenigen. Das kann so nicht bleiben – so jedenfalls die Position der von zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen getragenen Initiative Umfairteilen.

  • 80 % der Steuereinnahmen aus den Lohn-, Umsatz- und Verbrauchssteuern. Nur noch 12 % kommen aus der Gewinn- und Unternehmensbesteuerung.
  • Auf der andern Seite gibt es etwa 345 000 Vermögensmillionäre in Deutschland mit ca. 100 Milliardären an der Spitze. Jährlich wechseln etwa 250 Milliarden ihren Besitzer per Vererbung. Steuern zahlen die Erben kaum: Die Vermögenssteuern wurden bereits vor Jahren abgeschafft, die Erbschaftssteuer wurde weiter gesenkt, die Freibeträge erhöht.
  • Ähnlich bei den Einkommen: Einst galt als Faustregel, ein Manager dürfe nicht mehr als 20 Mal so viel verdienen wie seine Angestellten. Heute ist selbst die Formel „200 Mal so viel“ zu kurz gegriffen. Keine Seltenheit mehr, dass das sog. Spitzenpersonal 10 Millionen Euro pro Person und Jahr verdient.

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Vermögensabbau statt Sozialbbau – das ist die Forderung von Umfairteilen

Mehr an Gerechtigkeit, wer will das nicht? Doch wie soll das funktionieren? Im Zentrum der Forderungen stehen

  • eine europaweit koordinierte einmalige Vermögensabgabe, um den Ausweg aus der Krise zu finanzieren;
  • die Einführung einer dauerhafte Vermögenssteuer;
  • sowie die kräftige Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommens- der Körperschafts- und der Erbschaftssteuer.

 

Was davon könnte gehen, was nicht? Was trägt den Elan?

Wir haken nach. Dazu laden wir auch Sie in die Kommende ein. Wir sind skeptisch. Wir haben zahlreiche Fragen an Frau Sundermann, eine der Sprecherinnen von Umfairteilen:

-  Was ist dran an der Behauptung, dass die großen Privatvermögen mitursächlich sind für die Krise? Und wachsen sie tatsächlich weiter in der Krise?

-  Welches Maß an Umverteilung ist denkbar und machbar über Vermögensabgabe und Vermögenssteuer?

-  Neben den erhofften positiven Effekten: Welche negativen Nebenfolgen sind bereits absehbar?

-  Es gibt in breites Bündnis: Doch genügt das für ein politisches Umsteuern? Wer hat die Macht?

Auch wenn die Patentrezepte zur Veränderung fehlen: Die wachsende soziale Ungleichheit gehört nach unserer Meinung mitten hinein in die öffentliche Debatte. Nicht an den Rand gedrängt, nicht verschwiegen, nicht beschönigt. Denn im Mittelpunkt stehen die Menschen, nach unserer Überzeugung sollten es zuerst die Armen und Bedrängten sein.

Flyer zu den Kommende-Gesprächen als pdf zum Download

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