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Austausch über Probleme auf dem Arbeitsmarkt

Erzbischof Becker trifft Geschäftsführungen der Agenturen für Arbeit

Dortmund (pdp). Die Integration benachteiligter Jugendlicher in die Berufswelt war am Dienstag ein vorrangiges Thema bei der Begegnung des Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker mit den Geschäftsführungen der Agenturen für Arbeit im Gebiet des Erzbistums Paderborn. Alle elf Leiterinnen und Leiter der Arbeitsagenturen waren der Einladung zum Austausch in der Kommende, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, gefolgt.

Erzbischof Hans-Josef Becker (Mitte) traf am Dienstag in der Kommende Dortmund die Leiterinnen und Leiter der Agenturen für Arbeit im Gebiet des Erzbistums Paderborn. Außerdem links im Bild Kommendedirektor Prälat Dr. Peter Klasvogt.pdp

 

Sie beschrieben die sehr verschiedenen regionalen Besonderheiten und Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten in ihren Bezirken. So reicht die Spanne der Arbeitslosenquote von Burbach im Siegerland mit 3,7 Prozent bis 12,7 Prozent in Dortmund. „Hinter den Zahlen und Kurven stehen einzelne Menschen, die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen“, betonte Erzbischof Hans-Josef Becker.

Übereinstimmend wurde das Problem der Vermittlung von gering qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern in Lehrstellen und Arbeitsverhältnisse beschrieben. Immer mehr Betriebe seien zwar bereit, auch Bewerber mit Förderbedarf einzustellen, aber hier seien noch große Anstrengungen notwendig. Auf der anderen Seite lasse sich ein Fachkräftemangel in einigen Bereichen bereits erkennen. So sei es schwierig, geeignete Fachkräfte für Stellen im Handel, einigen Handwerksberufen oder für Tätigkeiten in der Pflege zu finden.

Ein weiteres Thema des Gesprächs war der sich verfestigende Anteil von Langzeitarbeitslosen. Wer nur kurz arbeitslos ist, finde in der Regel schnell wieder eine Stelle. Langzeitarbeitslose hingegen bekämen, wenn überhaupt, nur befristete Beschäftigungen und würden schnell wieder arbeitslos. „Wir brauchen eine Diskussion über einen sozialen dritten Arbeitsmarkt, für Menschen, die im ersten Arbeitsmarkt nicht integriert werden können“, meinte daher einer der teilnehmenden Arbeitsagentur-Geschäftsführer.

Bei den Hilfen zu den angesprochenen Problemfeldern seien die Kirchen ein wichtiger Ansprechpartner, betonten die Geschäftführungen der Agenturen für Arbeit. Sie sprachen sich dafür aus, die gegenseitigen Kontakte besonders auch vor Ort in den jeweiligen Städten auszubauen.

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