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Studienreise der Kommende nach Jerusalem

Israel-Reise der Kommende Dortmund

Unter der Leitung von Kommende-Direktor Dr. Peter Klasvogt reiste eine Gruppe vom 30.10. bis zum 04.11. in das Heilige Land. Die Teilnehmer der Studienfahrt beschäftigten sich während der sechs Tage vor allem mit einem respektvollen Zusammenleben der abrahamitischen Religionen sowie dem aktuellen Nahostkonflikt. Außerdem wurden die zentralen Heiligen Stätten des Christentums in der Zionsstadt, in Ein Kerem und in Betlehem besucht.

Den Beginn des Aufenthaltes im Orient bildete ein Gespräch mit Frau Professorin Goodman-Thau. Die Religionsphilosophin und Rabbinerin berichtete von ihren Erfahrungen zur Zeit der Shoa und erklärte die gegenwärtigen Entwicklungen im Land. Sie gab den Teilnehmern damit einen ersten wertvollen Einblick in die komplexe politische Situation. Immer wieder konnte dieser in den folgenden Tagen vertieft werden: Ein Gespräch mit dem Leiter der Jerusalemer Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Klaus Mertens, über die politische und wirtschaftliche Lage in Israel und der Kontakt mit zahlreichen einheimischen Christen, Israelis und Palästinensern trugen so dazu bei, die aktuelle Lage vor Ort besser wahrnehmen und einschätzen zu können.

Am zweiten Tag der Studienfahrt feierten die Reisenden in der "Dominus flevit"-Kapelle (siehe Bild oben) die Messe zum Allerheiligen-Fest: Themenschwerpunkt war hier die historische Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras 1964 und die ökumensichen Perspektiven in der Gegenwart. Es folgte eine biblisch-archäologische Führung auf dem Weg vom Ölberg in die Jerusalemer Altstadt und ein Gespräch mit Sr. Rose, Kleine Schwester Jesu, über das Zusammenleben von Christen und Muslimen in der Altstadt.

Nach der Erkundung des muslimischem Wohnviertels und dem Besuch des „Burj el-Laqlaq“ („Storchenturm“), Sozialprojekts im muslimischen Viertel, erfolgten konfessions- und religionsgeschichtliche Annäherungen an die aktuellen Problematik religiöser Verständigung, verbunden mit dem Besuch an der Klagemauer, in der Grabeskirche und im Abendmahlsaal. P. Matthias Karl von der Dormition Abbey referierte am Abend über die Stellung der Auslandschristen zum Staat Israel und das Verhältnis zu jüdischen Friedensaktivisten. Die feierliche Vesper mit Abt Gregory beendete den Feiertag.

Der Folgetag mit dem Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad va-Shem und dem Herzl-Berg stand im Zeichen der Auseinandersetzung mit der deutsch-jüdischen Geschichte und der zionistischen Bewegung, die zur Staatengründung geführt hatte. Dem dienste auch das Gespräch mit Frau Avital Ben-Chorin, Witwe des Gründers der Har-El Synagoge. Dort feierte die Gruppe mit der Reformgemeinde den Synagogengottesdienst zum Beginn des Shabat.

Aufgrund des jüdischen Ruhetages ging es am 03.11. auf  beinahe leeren Straßen in das nahegelegenen Betlehem. Zunächst musste die Reisegruppe dazu die Grenze zwischen israelischem Staat und palästinensischem Autonomiegebiet überqueren. Die Exkursion im Westjordanland führte zu den Ausgrabungen auf den Hirtenfeldern bei Beit Sahur. Der Besuch der Geburtskirche gab Gelegenheit, in die orthodoxe Liturgie einzuführen. Über Mittag gab es eine Begegnung mit dem Präsidenten der palästinensischen Chamber of Commerce sowie dem Hauptgeschäftsführer, die die Struktur der Kammer und die enormen Probleme einführten. Im weiteren Gespräch ging es um Aspekte verstärkter Zusammenarbeit. Am Nachmittag stand mit dem Besuch und der Führung durch das Caritas Baby-Hospital, nur wenige Meter von der Sperrmauer entfernt, ein weiteres Sozialprojekt auf dem Plan. Im Gespräch wurden ebenfalls Perspektiven der Unterstützung erörtert.

Den Abschluss der Studienfahrt bildete schließlich eine Messe auf Golgotha. Danach ging es für die von den vielen Eindrücken sichtlich bewegten Teilnehmer der Studienfahrt bei über 30°C wieder zurück in die Heimat.

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