13.11.2011 In der Kommende wird am Sonntag, 13. November um 10.30 Uhr die Ausstellung Zeichen für das Ende dieser Zeit mit Arbeiten von Ingrid Moll-Horstmann eröffnet.
Die Arbeiten Moll-Horstmanns entstanden unter dem direkten Eindruck eines Konzertes von Olivier Messiaen Quartett für das Ende der Zeiten ( Quattuor pour la Fin du Temps) im Herbst 2010.
Während des Zweiten Weltkrieges war Messiaen zwei Jahre im deutschen Kriegsgefangenenlager Görlitz interniert. Das Quattuor ist eine Komposition dieser Zeit 1940 - 1941. Die ungewöhnliche Besetzung für Klarinette, Violine, Violoncello und KIavier erklärt sich daher, dass nur diese Instrumente vorhanden und die entsprechenden Musiker im Lager interniert waren. Die Komposition mit apokalyptischer Thematik wurde am 15. Januar 1941 uraufgeführt - mit Messiaen am Klavier.
Durch diese Musik inspiriert hat die Künstlerin Moll-Horstmann ihren Bilderzyklus mit den biblischen apokalyptischen Visionen geschaffen. Sie zeigt aber auch aktuelle Bedrohungen apokalyptischen Ausmaßes für Welt, Natur und Mensch in ihren Bildern durch Themen wie Dioxinschlamm, Tsunami oder Sterbender Vogel.
Ingrid Moll-Horstmann
Zeichen für das Ende dieser Zeit
Eröffnung der Ausstellung:
Sonntag, 13. November 2011, um 10.30 Uhr
Saxophon Improvisationen
Uli Lettermann, Paderborn
Begrüßung
Prälat Dr. Peter Klasvogt, Direktor Kommende Dortmund
Intermezzo
Uli Lettermann
Einführung
Prof. Dr. Stefanie Lieb, Köln / Schwerte
Olivier Messiaen (1908-1992), Quartett auf das Ende der Zeit, Satz III: Abgrund der Vögel, 1941
Uli Lettermann






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