„Privat vor Staat?“, zu diesem Thema laden die Kommende Dortmund und der DGB Östliches Ruhrgebiet im Rahmen ihrer gemeinsamen Reihe „LebensWert – im Mittelpunkt der Mensch. Rosinengespräche im Rittersaal“ ein.Dienstag, 21. April 2009, von 18:00 – 21:00 Uhr
Kommende Dortmund
Gesprächspartner:
Torsten Brandt, WSI - Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung
Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, Frankfurt/Ludwigshafen
Seit den frühen 1990er Jahren werden öffentliche Dienstleistungen in wachsendem Umfang privatisiert. Zunächst vor allem die großen nationalen Infrastrukturbereiche wie Post, Telekommunikation, Energie oder Bahn. Seit einigen Jahren hat die Welle sich auf die kommunale Ebene verlagert: Immer mehr Bereiche öffentlicher Daseinsvorsorge wie Wohnungen, Entsorgungsunternehmen, Bildungseinrichtungen oder Krankenhäuser sind inzwischen privatisiert oder werden zu potenziellen Privatisierungskandidaten.
Häufig stehen kurzfristige fiskalpolitische Erwägungen im Vordergrund, Doch Meinungsumfragen zeigen, dass die Privatisierungspolitik einen erheblichen Legitimationsverlust erlitten hat. Es geht hierbei um das Gemeinwohl. Was aber garantiert den Gemeinwohlcharakter von Dienstleistungen und wie sind andererseits notwendige Effektivitätsfortschritte damit in Einklang zu bringen?





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