v.l.: Gerald Baars, Erich G. Fritz, Matthew G. Boyse, Dr. Peter KlasvogtKommende Morgens um 5 Uhr am 5.11.2008 konnte man erfahren, dass Senator Barack Hussein Obama president elect der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Gut 12 Stunden später versammelten sich in der Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, mehr als 160 Personen im überfüllten historischen Rittersaal. Im Rahmen der Reihe „Kommende-Forum: Wirtschaft – Gesellschaft – Politik“ wollten sie erfahren, was der Ausgang dieser Wahl bedeutet.
Der US-amerikanische Generalkonsul Matthew G. Boyse betonte, dass sich durch die Wahl des ersten Afro-Amerikaners zum Präsidenten die Demokratie der USA in einem sehr gesunden Zustand zeige. Boyse betonte die gemeinsamen Werte von Deutschland und den USA und die gegenseitig hohen Investitionen von Unternehmen. Als Boyse auf eine Frage aus dem Publikum nach der Finanzkrise die bestehenden Regulierungen hervorhob, antwortete der Bundestagsabgeordnete Erich G. Fritz, dass diese in der Krise ja doch versagt hätten. Fritz mahnte Reformen an, die keineswegs zu Überregulierungen führen müssen.
Der langjährige ARD-Studioleiter von New York Gerald Baars, jetzt beim WDR in Dortmund, berichtete im Vergleich zum diplomatischen Stil eines Generalkonsuls sehr pointiert von der Stimmungslage in der Bevölkerung, die sich zunehmend gegen die Politik von Präsident George W. Bush gerichtet habe.







Zur Suche im Kursprogramm





