„Rentenentwicklung und Altersarmut?“, zu diesem Thema laden die Kommende Dortmund und der DGB Östliches Ruhrgebiet im Rahmen ihrer gemeinsamen Reihe „LebensWert – im Mittelpunkt steht der Mensch. Rosinengespräche im Rittersaal“ am Dienstag, den 21. Oktober 2008 von 18 - 21 Uhr ein.
Gesprächspartner sind Dr. Simone Leiber, Hans-Böckler-Stiftung, und DDr. Heribert Zingel, Leiter der Abt. Kirche und Arbeitswelt im Bistum Limburg.
Wir werden immer älter. Dem medizinischen Fortschritt sei Dank! Doch die Folgen spüren auch die Versicherer und Rentenkassen, auf die höhere Ausgaben zukommen. Mit der längeren Lebensarbeitszeit, der schrittweisen Einführung der „Rente mit 67“, reagiert die Politik auf die veränderte Konstellation einer längeren Lebenserwartung. Doch was für Renten- und Finanzpolitiker ein notwendiges Instrument zur Sicherung der Altersbezüge ist, bezeichnen Kritiker als verdeckte Rentenkürzung und prognostizieren ein Anwachsen der Altersarmut, ausgelöst durch das Zusammenwirken von Niedriglöhnen, ungesicherten Arbeitsverhältnissen, Langzeitarbeitslosigkeit und der Kürzung der Rentenleistungen. Eine demographisch bedingte Pattsituation?
Mit den Rosinengesprächen im Rittersaal veranstalten die KOMMENDE Dortmund und der DGB Östliches Ruhrgebiet eine gemeinsame Themenreihe zum Wert des Lebens in all seinen gesellschaftlichen Facetten. Zu den Veranstaltungen der Reihe kommen profilierte Gesprächspartner aus Gewerkschaften und Kirche, die sich im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Fragen nähern. Themen waren bisher unter anderem Sozialdumping und Mindestlöhne, Wohnen und Wohnungslosigkeit, Migration oder Unternehmenskultur.





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