Empfang im Dortmunder Rathaus durch Bürgermeister Miksch.PDP 29 angehende Priester aus Slowenien, Polen, Kroatien, Tchechien, Mazedonien, Rumänien und der Ukraine und Deutschland sind zurzeit in der Kommende Dortmund zu Gast. Sie nehmen teil an der Sozialakademie „Europa eine Seele geben“, die vom 07. August bis zum 5. September von der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, organisiert wird.
Mit der Sozialakademie startet die Kommende Dortmund ihr sogenanntes Osteuropa-Forum, das zum Ziel hat, ein sozialethisches Netzwerk innerhalb und zwischen den osteuropäischen Ländern aufzubauen, um das politisch-soziale Engagement der Kirchen im europäischen Einigungsprozess zu stärken, und so lernen nun künftige Priester aus Osteuropa in Dortmund. Die 29 angehende Priester aus unter anderem Slowenien, Polen, Kroatien, Mazedonien, der Ukraine, Rumänien und Deutschland sind zurzeit in der Kommende Dortmund zu Gast. Sie nehmen teil an der Sozialakademie „Europa eine Seele geben“, die die vom 7. August bis zum 5. September von der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, organisiert und durchgeführt wird.
Das umfangreiche Seminarprogramm unter der Leitung von Prälat Dr. Peter Klasvogt umfasst Studientage, Betriebsbesichtigungen, Gespräche und Exkursionen. Dabei erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die politische Ethik am Beispiel der christlichen Gesellschaftslehre und lernen Modelle sozialer und caritativer Pastoral kennen. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche bei der Agentur für Arbeit in Dortmund, beim Ausbildungszentrum der Handwerkskammer und dem Dortmunder Hafen.
In Vorträgen geht es um Themen wie das „Engagement der Katholischen Kirche im europäischen Einigungsprozess“, „Arbeitsethik“, „Globalisierung“ oder „Säkularisierte Gesellschaft“.
Vom 24. bis 28. August werden die Teilnehmer bei einer Studienfahrt nach Brüssel die europäische Dimension „hautnah“ erleben. Auf dem Programm stehen Begegnungen mit dem Präsidenten des Europa-Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering, sowie mit Kommissionen, Ausschüssen und Vertretungen in Brüssel.
Am 29. August werden die Teilnehmer durch den stellvertretenden Generalvikar Msgr. Thomas Dornseifer empfangen. Im Anschluss daran werden ihnen in der Katholisch- Theologischen Fakultät Paderborn die Seminarzertifikate überreicht. Anschließend absolvieren die Teilnehmer dann bis zum 5. September ein Sozialpraktikum auf dem Gut Neuhof, einer Einrichtung für Jugendliche im Drogenentzug. Ein Ziel der Sozialakademie ist auch der Aufbau eines politisch-sozialen Netzwerkes der osteuropäischen Ortskirchen. Daher steht den Teilnehmern während des Seminars auch viel Raum für den gegenseitigen Austausch zur Verfügung. Als angehende Priester sollen sie die Erfahrungen aus dem Seminar in das politisch-soziale und caritative Engagement ihrer Kirchen in den jeweiligen Ländern einbringen können. Gefördert wird die Sozialakademie durch das bischöfliche Hilfswerk Renovabis.





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